Sonstige Zutaten

Damit Farbe auch als Farbe funktioniert

Lehmfarbe muss, damit sie auch als Farbe akzeptiert wird, ausgewogene gute Gesamteigenschaften aufweißen. Sie darf nicht tropfen, braucht trotzdem eine geschmeidige Streichbarkeit. Es braucht genug Untergrundklebekraft bei gleichzeitiger Rissfestigkeit. Deckkraft ist wichtig, ohne das die Oberfläche kreidet. Für eine gute Verarbeitbarkeit, sollte die Farbe nicht zu schnell antrocknen, ohne das man mit zu viel Wasser, zu dünn rührt.

Um alle diese Eigenschaften, die sich auch teilweise entgegenstehen, in Einklang zu bringen, braucht es noch ein paar Zutaten mehr. So setzen wir z.B. Zellulosen verschiedener Faserlängen, und ein paar Zutaten aus der Küche, wie z.B. pflanzliche Stärke zu.                           

Verraten wir noch mehr? Ach nööh, das muss nicht. Die Test- und Entwicklungsphase von über 10 Jahren, parallel zu meinem Handwerksbetrieb in Lehmbau und Restauration, verbietet mir eine Volldeklaration in Gramm und Prozent, dann doch.                               So viel Egoismus gönne ich mir einfach auch mal. Ich vermute doch sehr, Sie verstehen das ;) .                                                                        Und natürlich bleibt es dabei. Nur beste, ökologisch vertretbare Zutaten, dürfen in die Tüte.