Lehmfarbe, Lehmfarbe-samtrau, Lehmstreichputz,
was sind die Unterschiede?
Lehmfarbe:
- geringste Auftragsstärke und somit größte Reichweite aller Lehmfarbvarianten,
- sehr feiner Duktus, eher glatt aber nicht glänzend, ähnlich einer herkömmlichen matt eingestellten Farbe
- sehr feine Lehmfarbstruktur mit gleichzeitig sehr guter Verarbeitbarkeit
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Verbrauchsschätzung, gestrichen auf fein geriebenem Mineralputz, je m²: 0,14kg Lehmfarbe-samtrau:
- samtig rauere Oberfläche im Vergleich zu Lehmfarbe, feinere Oberfläche im Vergleich zu Lehmstreichputzen,
- leicht erhöhte Schichtstärke,
- gute Basis für strukturhafte Lehmfarboberflächen,
- Verbrauchsschätzung, gestrichen auf fein geriebenem Mineralputz, je m²: 0,15kg Lehmstreichputz
- noch höhere Auftragsstärke pro Anstrichschicht,
- geringere Reichweite
- bauphysikalisch größerer Effekt pro Auftragsschicht im Feuchteausgleichsverhalten
- höhere mögliche Auftragsstärken ermöglichen mehr gestalterische Vielfalt mittels verschiedenster Oberflächenformulierungen
- rauere Oberfläche im Gegensatz zu Lehmfarbe fein
- Eignet sich optisch gut zum Homogenisieren strukturierter Untergründe mittels Schlämmanstrich,
- Lehmstreichputz kann leichte Farbtonverschiebungen, durch höhere Lichtbrechung an der Oberfläche aufweisen. Beim kombinieren von farbtongleichen Lehmstreichputzen und Lehmfarben auf angrenzenden Flächen, könnte dies sichtbar werden. Hier würde es sich empfehlen, Lehmstreichputz als Untergrund aufzutragen und als Finish noch einmal mit Lehmfarbe zu überarbeiten.
- Verbrauchsschätzung, gestrichen auf fein geriebenem Mineralputz je m²: 0,17g